FUSSBall-braining

EXEKUTIVFUNKTIONEN IM FUSSBALL TRAINIEREN

 

Das Fussballspiel wird immer schneller. Die Räume werden kleiner. Die Passwege werden enger.
In Zukunft werden sich nur noch SpielerInnen durchsetzen, die in Druck- und Stress-Situationen am schnellsten handeln. 

ABER: RICHTIG handeln. 

Kognitive Fitness wird in Zukunft den Unterschied ausmachen.

 

Der heutige Fussball definiert neue Leistungsanforderungen an die Spieler. Coaches müssen ihr Coaching-Design daher anpassen,
entwickeln und das Üben und Trainieren dieser leistungsspezifischen Anforderungen berücksichtigen.

Wenn also die relevanten kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten trainiert werden, dann entwickeln sich auch die SpielerInnen.

Sie werden besser. Egal in welchem Alter!

 

Unser Gehirn hat unglaubliches Trainingspotenzial.

Wenn wir das auf den Fussball beziehen, geht es um Denk- und Wahrnehmungs- und Ausführungsprozesse, die in Zukunft trainiert,
geübt und entwickelt werden müssen. Die SpielerInnen sollen schneller und besser entscheiden können und das,
was sie entscheiden auch richtig ausführen können.

 

Spielsituation wahrnehmen - Richtig Entscheiden - Richtig Ausführen

 

Die Herausforderung dabei:

Bewusstes langsames Denken vs Unbewusstes schnelles Denken  

 

Bewusstes langsames Denken: 

Kontrolle, Logik, Ratio, Entscheidungen langsam, mühsam, anstrengend

Trifft ein/e SpielerIn die Entscheidung bewusst —> wägt er ab und es dauert länger.
In dieser Zeit kann er bereits vom Gegner wieder unter Druck gesetzt werden!

 

Unbewusstes schnelles Denken: 

schnell, intuitiv, lange gelernt, keine Logik, automatisch, emotional, mühelos

 

Trifft ein/e SpielerIn die Entscheidung (unbewusst, intuitiv) —> verläuft die Reizverarbeitung schneller und er kommt sofort ins Handeln!
Der Gegner hat viel weniger Zeit bzw gar keine Chance den/die SpielerIn unter Druck zu setzen.

 

Unser Denken wird bestimmt von 2 Systemen! Fussballtraining muss das berücksichtigen!

 

Hintergrund

Im Entscheidungsprozess rufen SpielerInnen bereits gemachte Erfahrungen ab.
Diese sind im Arbeitsgedächtnis in unserem Gehirn abgespeichert.

Erfahrungen sind…

…erworbene Erkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeitendie durch Wahrnehmung von Spielsituationen
durch üben, trainieren und entwickeln verfestigt worden sind. In Deinem Gehirn. In Deinem Brain!

Zusätzlich kommt hinzu, wie häufig ein/e SpielerIn eine solche Spielsituation bisher erfolgreich bewältigt hat

und mit welcher Emotion diese im Arbeitsgedächtnis verknüpft und abgespeichert ist.

 

Kommt ein/e Spieler/In nun in solch eine hochkomplexe SpielSituation, in denen er/sie weniger oder mehr Erfahrung hat,
benötigen die Verarbeitungsprozesse auch mehr oder weniger Zeit. Je nach Erfahrung! 

Weniger Zeit = schnellere Entscheidungsfähigkeit des/der SpielerIn.

TrainingsTipps:

SpielerInnen müssen also vor immer neue SpielSituationen gestellt werden,
in denen sie hochkomplexe Fussball-Zusammenhänge erkennen und abgeleitet daraus, richtig handeln müssen. 

Diese Fähigkeit nennen wir kognitive Flexibilität.

Mit dieser Fähigkeit kann sich der /die SpielerIn  rasch auf neue Spielsituationen und Anforderungen einstellen.

Der/die SpielerIn kann bei veränderten SpielSituationen mental flexibel
und schnell zwischen den wechselnden Anforderungen agieren und fussballspielen!

 

Überblick Kognitive Fähigkeiten:

  • Visuelle Wahrnehmung

  • Visuelles Scanning

  • Visuelles Kurzzeitgedächtnis

  • Wiedererkennung: Fähigkeiten Erfahrungen aus der Vergangenheit abzurufen

  • Sich auf neue Spielsituationen einstellen (kognitive Flexibilität)

  • Fähigkeit sich in die Perspektive der Mitspieler zu versetzen

  • richtige Entscheidungen treffen

  • Impulse kontrollieren

  • Umgang mit Fehlern und MisserfolgsSituationen

  • Fokus und Aufmerksamkeit auf relevante Informationen lenken (Inhibition)

  • sich Prinzipien und Regeln einprägen (Arbeitsgedächtnis)

  • sich TeamKommandos und Trainerkommandos merken (auditives Kurzzeitgedächtnis, Auditive Wahrnehmung, Arbeitsgedächtnis)

  • strategisches denken, Antizipation und richtiges entscheiden und handeln

  • Geteilte Aufmerksamkeit

  • Verarbeitungsgeschwindigkeit

  • Reaktionszeit

  • Kurzzeitgedächtnis

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Weite des Gesichtsfeldes 

 

Auf ein SchlussWort:

Die Gehirnentwicklung beim Menschen dauert vermutlich bis zum 25. Lebensjahr an. Denken, Wollen, Handeln, komplizierte Dinge planen, das ist mit 20/25 Jahren fertig entwickelt. Allerdings gibt es dafür noch wenig Daten.

Let´s train your Brain - Je früher desto besser - Daher „FussballBraining“

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