5 Geheimnisse zur Siegermentalität 

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Ein wichtiger Baustein zur Entwicklung der Siegermentalität ist der Aufbau von Selbstvertrauen!

 

„Selbstvertrauen ist die wichtigste Fähigkeit, die Du als Sportler, Fussballer und/oder Coach benötigst!“

 

Das Selbstvertrauen ist eine Fähigkeit. Fähigkeiten können entwickelt werden. Entwicklung erfolgt durch üben und trainieren.

 

Das bedeutet für Dich als Coach:

Mit ein wenig fussballmentalem Wissen und mit leicht erlernbaren Kniffs & Tricks ist dies für Deine Spieler leicht umsetzbar,

damit Du aus Deinem Team ein Siegerteam entwickelst.

 

Das bedeutet für Dich als SpielerIn:

Diese Kniffs & Tricks sind für Dich ebenfalls leicht erlernbar und umsetzbar.

 

Fussballmentales Wissen:

Dein Selbstvertrauen wird sabotiert durch Deine Angst, Furcht, Zweifel, Sorgen und Deine Unsicherheit.

Diese Faktoren schlagen regelmäßig zu und bremsen SpielerInnen aus oder lähmen sie. Sie ruinieren ihr „Decision-Making“,
ihre Koordination und ihren Fussball-Flow. 

Das Ergebnis bedeutet: STRESS

Stress reduziert die Wahrnehmungsfähigkeit. Wahrnehmung findet im Gehirn statt. Und das Gehirn hat in seiner Funktionsweise
leider eine riesengroße Macke!

Dein Fussball-Gehirn:

Das Fussball-Gehirn ist der Teil der Spieler und Spielerinnen, der das Fussball-Spiel steuert: Ballkontrolle, Pass-Spiel, Tackling, Schießen, Antizipation, Entscheidungen treffen, Räume finden, Emotionen managen, Erinnerungen an gute & schlechte Spiele & Trainings.
Dein Gehirn spiegelt quasi Dein für Andere sichtbares Fussball-Spiel wieder.

Die Macke: Das Gehirn registriert und speichert Negativerlebnisse im Training und im Spiel leichter und besser als PositivErlebnisse auf dem Platz.

Hintergrund: Damit der Mensch als Spezies überleben kann, haben sich unsere Gehirne so entwickelt,

dass sie Gefahren vorhersehen und diese bei Anwendung einer richtigen ÜberlebensStrategie überwinden können.

Gefahren, Schmerzen & Probleme sind also das, was für unser Gehirn am attraktivsten ist.

Was passiert also auf dem Spielfeld?

Das Gehirn lenkt seinen Fokus auf alle Probleme und Negativerlebnisse, mit denen das Fussball-Spiel uns konfrontiert.

Beispiele: 

  • Der gegnerische Verteidiger ist ein echter Wadenbeisser und stellt mich in jeder Aktion kalt.

  • Das gegnerische Team ist Tabellenführer, logisch sind sie stärker als wir.

  • Der Gegner setzt uns echt energisch und aggressiv unter Druck. Das mögen wir nicht so!

  • Die vergebene TorChance von gerade eben bekommt der Spieler nicht mehr aus dem Kopf

  • Du denkst von Dir, dass Deine Aktionen mit Ball und oder im Spiel gegen den Ball schlecht aussehen,
    dass Du heute nicht in Bestform bist. etc. etc. etc.

Das Resultat dieser Gedanken-Kette bedeutet während des Spiels SELBSTVERTRAUENSVERLUST durch negative Selbstbewertung
und negative SelbstBeurteilung.

Nach dem Spiel bedeutet das für den Spieler, dass er sich an diese negativ abgespeicherten Erlebnisse wieder erinnert,
wenn er sich auf den nächsten Spieltag oder das nächste Training vorbereitet.

Diese Gedanken-Kette führt zum TotalVerlust des Selbst-Vertrauens, zur Selbst-Wert-Sabotage des Spielers und dazu,
dass der Spieler unmöglich das Beste am nächsten Spieltag aus sich herausholen kann.

Unser Gehirn ist also ein Meister darin, über unser eigenes Fussball-Spiel nachzudenken, zu zweifeln und zu brüten,
wenn es schlecht läuft!

Training des Aufbaus von Selbstvertrauen: First play, then talk!

1.Einrichtung eines positiven Fussball-Selbst-Image: 

Wie denken SpielerInnen von sich als Fussballer hinsichtlich der Fähigkeit: Tore zu schießen, der eigenen Ballkontrolle,

Räume zu erkennen, hinsichtlich des sauberen Pass-Spiels und des Dribblings…etc.

Dies sind kleine Fussball-Bilder über die sich SpielerInnen Gedanken und ein Bild von sich machen.

SpielerInnen sollen nur positive Aspekte formulieren und benennen

(Ziel: 100 positive Aspekte —> Dadurch zapfen SpielerInnen ihr Erinnerungsvermögen an.

Coaches helfen, auch durch ihr eigenes Anforderungs Profils an den Spieler, damit positive Bilder in Bezug
auf ihr eigenes Fussball-Spiel aufzubauen und zu definieren.

 

2.Ausschließlich positives Feedback aus Trainer-Perspektive
(Unterstützung beim Aufbau des positiven Fussball-Selbst-Image)

 

3.Definition der „Haupt-Spiel-Aktion“ aus dem letzten Spiel

Hier geht es um die Spiel-Aktion, die dem Spieler am meisten präsent ist bzw die ihn am meisten beschäftigt
(Match-Tagebuch anfertigen —> Teil des Soccer-Book).

 

Vorgang

3.1 Der Spieler soll seine eigene Spiel-Aktion bewerten.

  • Gelungene Aktion, dann bestärken durch Lob, Zuversicht und Optimismus

  • Misslungene Aktion, dann positive Lösung erfragen und zusätzlich Optionen anbieten,
    dann bestärken durch Lob, Zuversicht und Optimismus

3.2 Der Spieler soll sich an frühere Spiel-Aktionen „erinnern“, in denen er gleiche oder ähnliche Spiel-Aktionen erfolgreich „gelöst“ hat. Allerdings geht es jetzt darum, die Emotion zu definieren.

—> Aufschreiben —> Bestärken —> Erinnern an die Emotion! positive Emotionen abspeichern. Fragen und Antworten lassen! —> Soccer-Book

 

4. Entwicklung einer positiven Gedanken-Kette in Form eines positiven Selbstgesprächs

Die Formulierungen aus Punkt 2. sollen immer wieder im Vorfeld auf die Vorbereitung auf das Training oder das Spiel als Routine durchdacht und aufgesagt werden. Dabei ist es ganz wichtig, dass sich der Spieler während der Übung an seine dabei erlebten Emotionen erinnert. Dies kann mantrenartig tagtäglich in einer 3-5 Minuten-Übung immer und immer wieder durchgeführt werden,
damit sich Emotionen und Gedanken ins Unterbewusstsein abspeichern können. Abgespeichert durch Emotion.

5. VisualisierungsArbeit als Booster

Wenn Dich das neugierig macht, egal ob Coach oder SpielerIn, 

findest Du weitere Infos auf meiner App „Fussballmental“. Einfach auf den Button klicken!

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